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OECD-Studie: Deutschland führend bei MINT-Abschlüssen

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    Die Tagesschau berichtet über OECD-Daten zu MINT-Abschlüssen, dem Bildungsstand junger Erwachsener, Bildungsausgaben und Lehrkräftemangel in Deutschland.

    Deutschland belegt unter den OECD-Staaten den ersten Platz beim Anteil von Abschlüssen in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Dies meldete die Tagesschau am 29. September unter Berufung auf die internationale Vergleichsstudie „Bildung auf einen Blick 2026“.

    Das Wichtigste in Kürze
    • Der Anteil an MINT-Abschlüssen liegt bei 34 % unter den tertiär ausgebildeten Personen mit Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland; der OECD-Schnitt liegt bei 23 %.
    • 41 % der 25- bis 34-Jährigen in Deutschland verfügen über einen Hochschulabschluss oder eine höhere berufliche Qualifikation.
    • Bei den 18- bis 24-Jährigen befinden sich 11 % weder in Beschäftigung noch in Aus- oder Weiterbildung.

    Bildungsniveau und MINT-Qualifikationen

    Nach den in der Tagesschau zitierten Studienergebnissen erreicht der MINT-Anteil unter internationalen Studierenden, die ihren Abschluss in Deutschland erwerben, 51 %. Der Gesamtwert von 34 % bezieht sich auf hochqualifizierte Personen, die ihre Hochschulreife in Deutschland erworben haben.

    Der Anteil der 25- bis 34-Jährigen mit einem akademischen oder höheren beruflichen Abschluss stieg gegenüber 2016 um 11 Prozentpunkte auf 41 %. Der OECD-Durchschnitt liegt hier bei 47 %.

    Zudem verfügen 86 % der Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren über mindestens einen Berufsabschluss oder die Fachhochschulreife. Im OECD-Mittel sind es 82 %.

    Zugleich wird etwa jeder siebte 25- bis 34-Jährige in Deutschland als geringqualifiziert eingestuft. Dies liegt zwei Prozentpunkte über dem OECD-Schnitt von 12 %. Der Anteil der 18- bis 24-Jährigen ohne Beschäftigung, Ausbildung oder Weiterbildung stieg von 9 % im Jahr 2016 auf 11 %.

    Bildungsausgaben und Lehrkräftemangel

    Wie die Tagesschau weiter berichtet, belaufen sich die Gesamtausgaben für Bildungseinrichtungen in Deutschland auf 4,4 % des Bruttoinlandsprodukts gegenüber 4,7 % im OECD-Schnitt. Die Ausgaben für berufliche Bildungsprogramme liegen bei 27.880 US-Dollar je Teilnehmer (rund 24.580 Euro) und damit deutlich über dem OECD-Mittelwert von 16.104 Dollar.

    Der OECD-Bildungsforscher Andreas Schleicher wies darauf hin, dass in Deutschland vergleichsweise wenige empirische Daten zum Lehrkräftemangel vorliegen. Der Studie zufolge besuchen 55 % der Kinder und Jugendlichen Schulen, deren Schulleitungen über Beeinträchtigungen des Lernerfolgs durch Lehrermangel berichten. Bei 18,6 % der Lehrkräfte entspricht die formale Qualifikation nicht dem unterrichteten Fachgebiet oder die fachliche Ausbildung ist nicht abgeschlossen.


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